Archiv für April 2009
Kassensysteme in der Reisebranche
Frühbucherrabatte werden seit langem von Reiseveranstaltern und Hotels angeboten. Es wird damit geworben, dass dadurch viel Geld zu sparen ist. Die logische Argumentation ist, dass die Preise steigen, je näher der Reisetermin rückt, weil dann immer mehr Interessenten buchen wollen. Die Nachfrage bestimmt eben den Preis. Kurz vor Schluss werden die Preise dann oft wieder gesenkt, weil freie Kapazitäten noch möglichst zahlreich an den Mann gebracht werden sollen. Diese Last-Minute-Angebote sind dann ebenfalls sehr Preisgünstig. Natürlich ist man immer erst hinterher schlauer, ob man besser früh gebucht oder ein Last-Minute-Angebot genommen hätte. Beide Varianten sind aber wahrscheinlich tatsächlich deutlich preiswerter, als die Angebote im Zwischenzeitraum. Frühbucher sind in jedem Fall auf der sicheren Seite, dass sie eine Reise zum gewünschten Ziel und zum geplanten Zeitraum bekommen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um Fernreisen, nahe Auslandsreisen oder Reisen im eigenen Land handelt. Ein Kassensystem wird in allen Betrieben genutzt, die mit der Reisebranche zu tun haben. Schon im Reisebüro wird über die Buchungssoftware eine Kassensoftware genutzt, die sowohl bargeldlose Zahlungen mit Scheck und per Überweisung verbuchen kann, als auch Barzahlungen verarbeiten kann. In vielen Reisebüros sind auch Frühbucherrabatte für Gruppen von bis zu achtzehn Personen im Angebot. Die jeweiligen Veranstalter haben sich meist auf Gruppenreisen spezialisiert und haben auch entsprechende Verträge mit Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben, die ihrerseits das Konzept des Hauses auf Gruppen ausgelegt hat. Aber auch hier werden hoteltypische Kassensysteme genutzt, mit deren Kassensoftware eben auch eine Gruppe abgerechnet werden kann. Die Reservierung und Buchung der Hotels wird vom Reiserveranstalter organisiert, der auch die Gästedaten an das jeweilige Hotel übermittelt. In aller Regel findet dieser Datenaustausch so rechtzeitig statt, dass bei Ankunft der Gäste die Kassensoftware schon über die Grunddaten verfügt. Das verkürzt die Zeit des Eincheckens gerade bei natürlich enorm. Herbergsbetriebe mit Gruppen-Spezialisierung haben eher selten ein Hotelrestaurant angegliedert, in dem auch externe Gäste bedient werden. Meist sind hier Speiseräume ausschließlich für die Hotelgäste vorgesehen, wo dann auch lediglich die Mahlzeiten angeboten werden, die für den Aufenthalt gebucht wurden. Das Kassensystem dieser Hotels kann aber dennoch ebenso viele Arbeitserleichterungen schaffen, wie Kassensysteme mit hotelspezifischer Kassensoftware in jedem anderen Hotel. Die Kassen in Hotels mit Spezialisierung auf Gruppenreisen können ebenso wie andere Netzwerkkassen in sämtlichen anderen Hotelbranchen auch eine Verbindung zu örtlichen Tourismusverbänden haben. Darüber können Tagesausflüge geplant oder Sehenswürdigkeiten im Ort oder in der Region herausgefunden werden. In allen Hotels können für Events und Sonderveranstaltungen netzwerkfähige Registrierkassen eingesetzt werden, eventuell fällige Eintrittsgelder zu kassieren. Auch an Theken mit Sonderausschank von Getränken oder einer Ausgabe von Speisen können Netzwerkkassen zum Einsatz kommen, die den jeweiligen Verkauf an die Kassensoftware zur weiteren Verarbeitung übermitteln. Es ist also unabhängig davon, in welchem Bereich ein Hotel spezialisiert ist. Eine Hotel-Kassensoftware ist in jedem Fall notwendig, um alle anfallenden Vorgänge verarbeiten zu können.
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Kassen in Hotelrestaurants und in Hotels
Für eine Hotelausstattung ist es nicht einfach mit Möbeln, Wandgestaltung und Bodenbelägen getan. Zur Ausstattung eines Hotels kann auch ein Hotelrestaurant gehören, jedoch macht dies noch lange kein gutes Hotel aus. Im Hotelrestaurant können natürlich die Hotelgäste selbst speisen, aber auch externe Gäste haben hier durchaus Zutritt. Jedes gute Restaurant innerhalb eines Hotels dürfte Wert darauf legen, selbst ebenfalls gut ausgestattet zu sein. Dazu gehört natürlich auch ein modernes Kassensystem, dessen Kassensoftware mit der des Hotels durchaus vernetzt sein kann. Registrierkassen sind, sofern sie nicht netzwerkfähig sind, eher nicht geeignet, Hotels und Hotelrestaurants mit Kassen-Leistung zu unterstützen. Mobile Kassen sind da schon eher in Restaurants zu finden, ob sie hotelzugehörig sind oder nicht. Manche Hotels sind mit guten Zimmern ausgestattet, verfügen aber weder über ein eigenes Hotelrestaurant noch über eine Frühstücks- oder anderen Speiseraum. Dann besteht die Erforderlichkeit, mit Nachbarhotels zusammen zu arbeiten. Das restaurantfreie Hotel mietet sich quasi in die Räume des anderen Hotels ein und stellt dies dann seinen Gästen ganz regulär über den Übernachtungspreis in Rechnung. Die Verpflegung wird dem Gast vermutlich in der Kassensoftware so für die Rechnung formuliert, dass zwar Speisen auf der Rechnung auftauchen, aber möglicherweise nicht die Tatsache, dass in Partnerhotels die Mahlzeiten eingenommen wurden. Im Gegenzug kann das mir Speiseraum und Restaurant ausgerüstete Hotel durchaus auch gelegentlich für seine Gäste Zimmer anmieten und unter dem eigenen Namen vermieten. Für derartige Zusammenarbeit zweier oder mehrerer Hotels ist es natürlich nötig, dass die Kassensoftware des jeweils genutzten Hotel-Kassensystems mit dem Kassensystem der/des Partnerhotels kompatibel ist. Da wäre es sinnvoll, wenn die Hotels beim selben Kassen-Hersteller ihre Geräte kaufen, einen gemeinsamen Servicevertrag abschließen und auch die gemeinsam genutzte Kassensoftware über eine Schnittstelle zum Datenaustausch gemeinsam pflegen und gemeinsame Datenpflege betreiben. Meist stehen auf den Gästezimmern TV und Telefon zur Verfügung. Die Nutzung des Telefons wird sicher über eine Schnittstelle in der Kassensoftware der Hotelrechnung des Gastes zugeordnet. Kostenpflichtige TV-Programme wie Pay-TV werden ebenfalls über das Kassensystem erfasst und der Gästerechnung zugewiesen. Genauso dürften Zimmerservice, und Reinigungsservice nicht kostenfrei sein sondern mit klar definierten Beträgen der Rechnung zugewiesen werden. Eine Hotel-Kasse ist also durchaus ein ziemliches Multitalent, der eine Registrierkasse längst nicht mehr das Wasser reichen kann. Registrierkassen werden besonders im Hotel- und Restaurantgewerbe früher oder später vom Markt verschwinden. Schließlich sind moderne Kassensysteme und Netzwerkkassen mit ihrer leistungsfähigen Kassensoftware sehr viel leistungsstärker und können auch neben dem Aufrechnen, Erstellen und Kassieren detaillierter Rechnungen viele weitere Arbeitsschritte vereinfachen. Die Arbeitszeiterfassung ist über die Kassensoftware ebenso möglich wie der Zugriff seitens der Verwaltung auf notwendige Daten zur Verbuchung in der Buchhaltung.
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Kneipen und Hotels profitieren voneinander
Nach vierzig Jahren soll in Dortmund die bis 1969 älteste Gaststätte der Stadt wiedereröffnet werden. Dieses Lokal gehörte seinerzeit einem namhaften Kräuterlikörhersteller, zu dessen 125-jährigen Firmenjubiläum die Wiedereröffnung angedacht ist. Nach dem Krieg war die Kneipe eröffnet worden und wurde schnell über Dortmunds Grenzen hinaus bekannt. Seinerzeit war ein rund acht Meter langer Tresen der Hingucker schlechthin. Die Wiedereröffnung findet nur einige Meter entfernt vom früheren Standort statt, so dass auch Nostalgiker an frühere Zeiten zurückdenken können und dürfen. Auch bezüglich der Einrichtung hat man sich an der Tradition der ehemaligen Gaststätte orientiert. Der Eingangsbereich der neuen Kneipe soll deutlich auf die Wurzeln hinweisen, Originalgläser werden für den Ausschank genutzt. Und auch die Möblierung wurde auf die guten alten Zeiten abgestimmt. Was jedoch die technische Ausstattung betrifft, so wurde hoffentlich auf neuesten Standard Wert gelegt. In der eventuell vorhandenen Küche sollten energieeffiziente Elektrogeräte genutzt werden, die Schankanlage sollte ebenfalls neuesten Entwicklungen entsprechen. Denn zum Bereich Kosteneinsparung gehört auch der möglichst geringe Verbrauch von Strom. Auch kann durchaus ein modernes Kassensystem genutzt werden. Diskret installiert würde die Kasse nicht einmal optisch die Einrichtung unterbrechen oder stören. Kassensysteme können auch in alten Kneipen neue Impulse geben und vor allem auch viele Arbeiten erleichtern. Und die diskrete Platzierung ist so möglich, dass die Optik der Gesamteinrichtung nicht gestört wird. Klassische Registrierkassen können sogar das Gesamtbild aufwerten. Natürlich profitieren auch Hotels davon, wenn Kneipen in der Nachbarschaft ansässig sind. Denn mancher Gast könnte noch kurzfristig eine Übernachtung benötigen, die das Hotel, sofern noch Kapazitäten frei sind, zur Verfügung stellen kann. Übernachtungen, mit oder ohne Frühstück, können an der Hotelkasse bar oder mit Kreditkarte gezahlt werden. Im Kassensystem kann die Kassensoftware jederzeit bekannt geben, welches Zimmer nicht vermietet ist und daher einem Gast zur Verfügung gestellt werden kann. Eine einfache Registrierkasse halte ich für den allgemeinen Hotelbetrieb nicht für ausreichend. Netzwerkfähige Registrierkassen sind da schon eher geeignet, vereinzelt im Hotel eingesetzt zu werden. Beispielsweise bei Events können hiermit Eintrittsgelder kassiert werden und die Daten stellt man mit der Verbindung zum Kassensystem der dortigen Kassensoftware zur Verfügung. Hotelrestaurants können außerdem mit mobilen Kassen ausgestattet sein, um den Gästen kürzere Wartezeiten zu ermöglichen. Kassen begegnet man in Hotels ebenso wie in Kneipen und anderen Gastronomiebetrieben. Und doch ist jede Kasse anders und auf jeden Betrieb individuell zugeschnitten. Trotzdem können Kneipen auch von Hotels in der Nachbarschaft profitieren. Denn so mancher Hotelgast geht gern noch auf einen Absacker aus oder trifft sich mit anderen Hotelgästen. Auch dann macht es Spaß, sich nicht nur im Hotel aufzuhalten. Nachbarschaftliche Nähe zwischen Hotel und Kneipe hat übrigens für Gäste einen enormen Vorteil: Niemand muss Auto fahren und seinen Führerschein riskieren, und bei gewisser Nähe können auch die Taxikosten gespart werden.
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